Kaum einer kann sich ihr entziehen, der Faszination Ski Weltcup. Ganz egal, ob eingefleischter Ski-Fan oder Gelegenheits-Zuschauer, hier ist für jeden etwas geboten. Auf welchen Kontinenten die Skistars des ÖSV im Sommer trainiert haben, welche Highlights die kommende Saison auf Dich warten und warum wir dem ÖSV ganz besonders die Daumen drücken – das verraten wir Dir hier.

So langsam aber sicher steigt sie, die Spannung, bevor es Ende Oktober mit dem Saisonauftakt in Sölden (27./28.10.) auf in eine neue und aufregende Ski Weltcup Saison 2018/19 geht, die mit einem zusätzlichen Highlight aufwartet: Der Alpinen Skiweltmeisterschaft in Åre in Schweden (05.02.-17.02.2019).

Vorher werfen wir allerdings mal einen kurzen Blick zurück und fragen uns:

 

Was macht ein Skifahrer im Sommer?

ÖSV-Herren in Neuseeland | © ÖSV

Na, trainieren natürlich, was sonst. Wer am Ende einer Saison feiern will, der muss vorher rechtzeitig ran. Und bald danach eben auch wieder. Schließlich sind die Medaillen der vergangenen Saison nichts mehr wert, wenn es darum geht, an die Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen. Das weiß auch Michael Matt, Slalom-Bronzemedaillengewinner von Pyeongchang:

„Das harte Training gehört einfach zu unserem Job, die Hausaufgaben müssen erledigt werden. Im Frühjahr war es aufgrund einiger Termine stressiger als in der Vergangenheit, aber von der Medaille kann ich mir in der kommenden Saison nichts mehr kaufen.“ (Michael Matt)

 

Wo trainieren die ÖSV-Herren?

Wir haben mal nachgefragt, wo sich denn die Profis des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) auf die neue Weltcup-Saison vorbereiten – und die kommen ganz schön rum:
Die Speed-Herren, darunter auch Matthias Mayer, Hannes Reichelt und Vincent Kriechmayr, eröffneten die WM-Saison 2018/2019 nicht auf den Skiern – sondern auf dem Rennrad. Für die Herren ging es für eine Woche auf die Mittelmeerinsel Zypern, um dort an ihrer Grundlagenausdauer zu feilen.

Grundlagenausdauer und Konditionstraining, das sind die beiden Stichworte, die vor allem zu Beginn der Vorbereitungen das Training dominieren. Macht vielleicht nicht immer unbedingt Spaß, ist dafür aber umso wichtiger, wie auch Manuel Feller weiß:

„Ich fühle mich momentan so gut, wie schon lange nicht mehr. Im Sommer ist das Konditionstraining nicht immer so lustig, aber dennoch ist es die Voraussetzung für den Winter.“ (Manuel Feller)

Der hatte den ersten gemeinsamen Trainingskurs mit seinen Slalom-Kollegen Michael Matt, Marco Schwarz und Christian Hirschbühl im Juni in Leogang (Österreich) bei einem Konditions- und Krafttrainingslager.

Im Juli ging es dann für die ersten Schwünge in den Schnee: Die Techniker waren hier am Stilfser Joch (Italien) und in Wittenburg (Deutschland) in der Skihalle unterwegs, die Abfahrtsherren in Zermatt (Schweiz).

Auch mit dabei: Philipp Schörghofer, der die Saison 2017/2018 leider verletzungsbedingt nur als Zuschauer miterleben konnte, ist wieder zurück auf dem Schnee.

Und auch Stefan Brennsteiner und Roland Leitinger sind wieder voll im Training und optimistisch, was einen Start in Sölden angeht – auch, wenn sie sich natürlich noch nicht festlegen möchten.

Roland Leitinger und Stefan Brennsteiner | © ÖSV
© ÖSV

Von Juli bis September zog es die meisten ÖSV-Herren schließlich hinaus in die weite Welt zum Überseetraining, trainiert wurde dabei vor allem in Neuseeland und in Chile.

Und Marcel Hirscher? Erst im Juli hatte der Doppel-Olympiasieger und siebenmaliger Gesamtweltcupsieger die Fortsetzung seiner Karriere verkündet. Nachdem er seine ersten Schwünge Ende August auf dem Mölltaler Gletscher in den Schnee gezogen hat, war er nun vergangene Woche am Pitztaler Gletscher trainieren.

Bevor die Saison jedoch auch für ihn in Sölden losgeht, wartet noch ein Highlight ganz anderer Art auf ihn: In den kommenden Tagen wird der 29-Jährige das erste Mal Papa.

 

ÖSV-Damen in Neuseeland & Argentinien

ÖSV-Damen in Neuseeland | © ÖSV
ÖSV-Damen in Argentinien | © ÖSV/Eric Buvrier

Und die ÖSV-Damen? Die sind ebenso fleißig wie ihre Kollegen – und kommen ebenfalls ganz schön rum: Die Kombi-Truppe rund um Ricarda Haaser war bis Ende August in Argentinien. Mit dabei war auch Elisabeth Kappaurer, die seit 2017 dem A-Kader angehört:

„Beim Schneetraining in Ushuaia/Argentinien hatten wir super Bedingungen, viele gute Skitage und einen tollen Einstieg in die neue WM-Saison. Ich war noch ein paar Tage im sonnigen Süden, um noch einmal Energie zu tanken, bevor es in die heiße Phase geht. I´m ready und ich freue mich, wenn es mit den ersten Weltcuprennen losgeht. In weiterer Folge wäre die WM in Åre schon ein großes Ziel für mich.“ (Elisabeth Kappaurer)

Von der WM in Åre, übrigens der zweitgrößten Wintersportveranstaltung weltweit nach den Olympischen Spielen, träumt natürlich auch Katharina Liensberger, die seit diesem Jahr der Nationalmannschaft des ÖSV angehört:

„Die Vorbereitungen sind in Argentinien schon mal ganz gut gestartet. Wir hatten super Verhältnisse und konnten sehr gut trainieren. Nach einem weiteren Konditionsblock bin ich bereit für das nächste Schneetraining. Ich fühle mich fit und freue mich riesig, dass wir bald in die neue Weltcupsaison starten. Ich möchte dort anknüpfen, wo ich letztes Jahr aufgehört habe und mich nach wie vor weiterentwickeln. Die WM ist noch sehr weit weg, aber wäre natürlich schön dabei zu sein und dann das Maximum aus mir herausholen.“ (Katharina Liensberger)

Die Technikerinnen um Bernadette Schild wiederum waren erfolgreich in Neuseeland unterwegs.

Anna Veith und Eva Maria Brem hingegen trainieren zur Vorbereitung auf den Gletschern in der Schweiz und in Österreich.

Dort zog auch Stephanie Brunner nach ihrer schweren Knieverletzung im März diesen Jahres nun Anfang September überglücklich ihre ersten Schwünge in den Schnee:

„Es war ein richtig cooles Gefühl endlich wieder auf den Skiern zu stehen und das ‚weiße Gold‘ zu spüren. Es hat sich für mich angefühlt, als wäre ich nie weggewesen. Das war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und darauf kann man jetzt aufbauen.“ (Stephanie Brunner)

 

Wir drücken ihr und allen anderen Athleten natürlich die Daumen für eine erfolgreiche und verletzungsfreie Vorbereitungszeit!

ÖSV-Skistars: Mit Schöffel durch den Ski Weltcup

Marcel Hirscher beim Traning | © GEPA pictures/ Andreas Pranter

„Die Spitzensportler des ÖSV benötigen für ihren Wettkampf eine zuverlässige Ausstattung, bei der Technik und Performance perfekt aufeinander abgestimmt sind. Umso mehr freue ich mich über die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ÖSV und die Möglichkeit, die Athleten im Wettkampf optimal zu unterstützen. Wir sehen dies als klaren Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Bekleidung.“
Peter Schöffel, CEO

Bereits seit 2008 sind wir von Schöffel offizieller Ausstatter des ÖSV. Besonders viel Augenmerk wird dabei auf die maßgeschneiderten Rennanzüge gelegt, die in Zusammenarbeit von Schöffel und der ÖSV-Abteilung Forschung und Entwicklung entstehen.

Und da wurde natürlich auch dieses Jahr wieder ausgiebig im Windkanal getestet: Der Schwerpunkt lag dabei auf Stoff- und Schnittthemen, und mit fleißiger Unterstützung der Athleten Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr konnten unter anderem 33 Anzüge und 16 verschiedene Stoffe getestet werden.

Es darf schließlich nichts dem Zufall überlassen werden, wenn sich die Ski-Profis mit Geschwindigkeiten von bis zu 135km/h die Pisten hinabstürzen.

Maßgeschneiderte Rennanzüge von Schöffel gibt es übrigens nicht nur für die Athleten beim Ski Alpin (in den Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Super-G und Abfahrt), sondern auch für die Athleten beim Skicross, Behindertenteam und Speedski. Und da ein Skiprofi schließlich nicht immer im Rennanzug herumlaufen möchte, gibt es selbstverständlich auch Wärme- und Freizeitbekleidung sowie Reisebekleidung für beste Performance neben der Piste. Hier werden neben den Athleten auch Trainer, Ärzte, Physiotherapeuten und offizielle Repräsentanten des ÖSV von uns ausgestattet.

Wir statten nicht nur die ÖSV-Athleten mit Renn- und Freizeitbekleidung aus, sondern wir haben natürlich auch für Dich die passende ÖSV Fan-Bekleidung in unserem offiziellen Schöffel Online Shop:

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Ski Weltcup 2018/19: Termine und Highlights

Rettenbachferner in Sölden, Auftakt Ski Weltcup 2017 | © GEPA pictures/ Markus Oberlaender

Der Startschuss für die WM-Saison 2018/19 fällt traditionell in Sölden: Hier steht am 27. (Damen) bzw. 28. Oktober (Herren) als erstes der Riesenslalom auf dem Programm. Anschließend führt der Alpine Ski Weltcup die Athleten zu über 90 Rennen auf drei Kontinenten. Mit dabei natürlich wieder zahlreiche altbewährte Weltcuporte wie

  • Flachau: Nachtslalom Damen am 08. Januar 2019
  • Schladming: Nachtslalom Herren am 29. Januar 2019
  • Kitzbühel: Herren 25.-27. Januar 2019
  • Garmisch-Partenkirchen: Damen: 26.-27. Januar 2019 | Herren: 02.-03. Februar 2019

Ein Höhepunkt ist natürlich auch die Alpine Ski-Weltmeisterschaft im schwedischen Åre von 05.-17. Februar 2019. Hier werden Medaillen in den Disziplinen Abfahrt, Super-G, Alpine Kombination, Riesenslalom und Slalom vergeben, zudem wird ein Team-Event im Riesenslalom veranstaltet.

Das Finale des Weltcups findet dann schließlich von 13.-17. März 2019 in Soldeu in Andorra statt, hier werden auch die Kristallkugeln an die Gesamtgewinner vergeben.

 

Und ganz egal, ob Du nun eingefleischter Ski-Fan bist oder nur hin und wieder ein spannendes Rennen oder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Ski Weltcups genießen möchtest – wir haben hier noch eine Überraschung für Dich! Schau unbedingt kurz vor Saisonstart hier oder auf unserer Facebook-Seite vorbei.

Titelbild: ÖSV-Damen in Argentinien | © ÖSV