Du willst mehr Bewegung im Alltag? Dann fahr doch mal mit dem Rad zur Arbeit. Wir verraten Dir, wie Du Dein Fahrrad straßentauglich machst, die Outfit-Frage löst, Deine Siebensachen transportierst und welchen Effekt das Radeln auf Deine Gesundheit hat. Mit unseren Tipps meisterst Du Deinen Arbeitsweg mit dem Rad ganz ohne Probleme – und hast auch noch Spaß dabei. Versprochen!

INHALT
Die passende Ausstattung für Dein Fahrrad
Das richtige Outfit
Welche Tasche fürs Rad fahren?
Eine Extraportion Sport für mehr Gesundheit
Der Umwelt zuliebe

Jeden Morgen das Gleiche: Die Bahn ist schon wieder überfüllt und auf den Straßen tobt das Verkehrs-Chaos. Kein guter Start in den Arbeitstag. Und abends hast Du ein schlechtes Gewissen, weil Du wieder den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen hast?

Folge doch einfach dem Beispiel von 2,8 Millionen Deutschen – und fahre mit dem Rad zur Arbeit. Damit der Spaß dabei nicht zu kurz kommt und Du vor allem sicher unterwegs bist, kümmere Dich zuerst um die Verkehrstauglichkeit Deines Rades.

Mit dem Rad zur Arbeit: Die passende Ausstattung

Klar, ein Rennrad mit möglichst minimalistischer Ausstattung sieht schick aus. Wenn Du aber sicher und vor allem vorschriftsmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren willst, sind folgende Teile laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) an Deinem Drahtesel Pflicht:

  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • eine helltönende Klingel
  • zwei rutschfeste, verschraubte Pedale
  • eine weiße Frontleuchte und ein rotes Rücklicht
  • Reflektorstreifen oder gelbe Speichenreflektoren (zwei pro Reifen)

Experten empfehlen außerdem ein Bügelschloss, für das Du mindestens 50 Euro investieren solltest – dann ist es auch auf dem Büroparkplatz sicher abgeschlossen. Und zusätzliche Reflektoren für Kleidung oder Tasche sorgen für Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Mit dem Rad zur Arbeit: Die richtige Kleidung

Oft scheitert der gute Wille ja an einer Frage: Was soll ich anziehen? Mit Bikeshorts zum Kundentermin oder im grellgelben Trikot zum Chef ist ja nicht wirklich eine Option…

Klar, man könnte sich im Büro umziehen – da wird das Büroregal mal eben zum Ersatzkleiderschrank und die Bürotoilette zur Katzendusche. Aber so richtig praktisch ist das irgendwie ja auch nicht.

Die beste Lösung wäre doch ein Outfit, das schick aussieht, also büro- und alltagstauglich ist– und gleichzeitig voll funktional, belastbar und natürlich atmungsaktiv. Denn atmungsaktive Kleidung verhindert unangenehme Gerüche und Flecken. Das Material sorgt dafür, dass Feuchtigkeit durch die Mikroporen nach außen transportiert wird und verdunstet. Außerdem muss Fahrradkleidung natürlich Bewegungsfreiheit bieten.

Zum Glück haben wir OUTLEISURE: Hier treffen bester Wetterschutz und funktionelle Features auf ein urbanes und trendiges Design. Kleidung, die so funktional ist, dass Du sie zum Rad fahren anziehen kannst. Und gleichzeitig so stylish, dass Du damit auch im Büro eine gute Figur machst.
Aber überzeug Dich gerne selbst:

  • Die Damenjacke 3in1 Jacket Genova1 überzeugt durch ihre längere Form (da nervt garantiert kein Fahrtwind). Dank des 2-Wege-Reißverschlusses bietet sie Dir dabei beste Bewegungsfreiheit. Sie ist dauerhaft wind- und wasserdicht, hat eine hohe Atmungsaktivität, falls Du doch mal ins Schwitzen kommen solltest, und dazu eine abnehmbare Kapuze. Und als wäre das nicht schon genug, hat sie zudem auch eine herausnehmbare Stepp-Innenjacke, die sich natürlich auch separat tragen lässt: » Zur Jacket Genova1

 

  • Die Herrenjacke Lipezk ist ebenfalls eine vielseitig einsetzbare Outdoorjacke – natürlich auch dauerhaft wind- und wasserdicht und mit einer hohen Atmungsaktivität. Der 2-Wege-Reißverschluss sorgt auch hier für volle Flexibilität, genauso wie die abnehmbare Kapuze: » Zur Insulated Jacket Lipezk

 

  • Bei beiden Jacken sind natürlich zum Schutz vor Nässe alle Nähte verklebt und die Taschen und Reißverschlüsse mit Abdeckleisten ausgestattet.

 

Und was trägt man/frau drunter?

Schließlich noch was für drüber:

  • Eine leichte und klein verpackbare wasserdichte Regenhose für Damen (und für Herren) passt in jede Tasche. Dank durchgängiger Beinreißverschlüsse lässt sie sich ganz schnell und einfach drüberziehen und schon machen Dir auch Nässe und Wind auf Deinem Fahrrad nichts mehr aus. Zudem ist sie mit Reflektorprints ausgestattet, für zusätzlichen Schutz bei schlechter Sicht.

Jetzt für Herbst und Winter sind natürlich auch Handschuhe nicht verkehrt: Hier empfehlen sich dünne, wasserabweisende Handschuhe – je nach Außentemperatur auch mit isolierendem Futter. Wichtig ist, dass Deine Hände voll beweglich bleiben und Du beim Bremsen und Schalten nicht eingeschränkt bist.

Mit dem Rad zur Arbeit: Die richtige Tasche

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Hätten wir das Problem mit der fahrradtauglichen Bekleidung also endlich gelöst. Bleibt noch eine Frage: Wie transportierst Du Deine Siebensachen auf dem Fahrrad?

Viele schwören auf Rucksäcke oder Umhängetaschen bzw. Messenger Bags an. Bei letzteren gibt es spezielle Ausführungen fürs Fahrrad fahren, die mit einem zusätzlichen Gurt ausgestattet sind. Dieser fixiert die Tasche in ihrer Position und verhindert das lästige Hin- und Herrutschen.

Du möchtest die Dinge nicht direkt am Körper tragen? Dann bieten sich Satteltaschen oder Lenkertaschen an.

Egal, für welche Tasche Du Dich entscheidest: Sie sollte für Deine Habseligkeiten genügend Stauraum biete, ggf. auch ein eigenes gepolstertes Fach für Deinen Laptop. Zudem sollte sie natürlich wasserdicht sein. Im Idealfall ist sie mit zusätzlichen Reflektoren für bestmögliche Sichtbarkeit im Straßenverkehr ausgestattet.

Mit dem Rad zur Arbeit: Für die Gesundheit


Das Vermeiden von Staus und überfüllten Bussen und Bahnen ist das eine. Wenn Du mit dem Rad zur Arbeit fährst, tust Du aber auch Deiner Gesundheit etwas Gutes. Bereits 15 Minuten Radeln verbrennen bei einem erwachsenen Mann zwischen 100 und 130 Kilokalorien. Je länger in die Pedale getreten wird, desto besser. Ausdauersport trägt dazu bei, die Muskeln mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen und vermehrt Fettsäuren zu verbrennen.

Wer sich regelmäßig aufs Rad schwingt, verringert außerdem das Risiko für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar um die Hälfte. Noch mehr Motivation gefällig? Schon 30 Minuten im Sattel sorgen für die Ausschüttung von Adrenalin und Endorphin, den sogenannten Glückshormonen. Sprich: Die Laune steigt. Kein Vergleich zu dem Stress, den ein Autofahrer im Stau empfindet.

Mit dem Rad zur Arbeit: Der Umwelt zuliebe

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Und zu guter Letzt, aber keineswegs weniger wichtig: Mit dem Rad zur Arbeit – das tut auch der Umwelt gut. Laut einer Studie des Europäischen Radfahrerverbandes ECF könnte die EU mehr als ein Viertel der geplanten Emissionsreduzierungen erreichen, wenn jeder EU-Bürger täglich 2,6 Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen würde.

Einige Städte haben hier echte Vorbildfunktion. Die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands ist Münster, dicht gefolgt von Kiel, Oberhausen und Hannover. Das ergab eine Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Doch auch Städte wie Berlin arbeiten an ihrer Fahrradfreundlichkeit.

Insofern: Es gibt verdammt gute Gründe, aufs Rad umzusteigen. Probier es doch einfach mal aus!

 

Mit dem Rad zur Arbeit fahren ist nicht so Dein Ding – aber Du bist auf der Suche nach Ideen für die perfekte Mittagspause? Einmal hier entlang bitte: »  Wir sind dann mal draußen…

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