Die Stadt Innsbruck schafft mühelos den Spagat zwischen City-Flair und Bergkultur, zwischen Nordkettenbahn und Sushi-Bar. Wir haben für Dich 4 Innsbruck-Erlebnisse zusammengestellt, bei denen Du garantiert alpin-urbanen Lifestyle auf Tirolerisch genießen kannst.

INHALT
↓ Über Innsbruck: vom Büro zum Berg
↓ #1 City to Summit: Die wahrscheinlich kürzeste Wanderung der Welt
↓ #2 Innsbruck-Treck: Fünf Gebirgsstöcke in 7 Tagen rund um eine Stadt
↓ #3 Bei der Kletter-WM die Profis hautnah erleben
↓ #4 Natur und Kultur: 24 Stunden in Innsbruck
↓ Mit Schöffel unterwegs in Innsbruck

Über Innsbruck: vom Büro zum Berg

Die Nordkettenbahnen in Innsbruck erschließen die Nordkette, die südlichste Gebirgskette des Karwendel
Die Nordkettenbahnen in Innsbruck erschließen die Nordkette, die südlichste Gebirgskette des Karwendel | © www.guentheregger.at

Die viertgrößte Stadt Österreichs und die größte in Tirol ist der ideale Spielplatz für Outdoor-Sportler, die nicht auf Stadt-Annehmlichkeiten wie Kunst, Kultur, Genuss und Nachtleben verzichten wollen: City-Flair und Bergsport verschmelzen zu einer einmaligen Symbiose. Man könnte auch behaupten, die Stadt am Inn ist die heimliche „Urban-Outdoor-Hauptstadt“. Oder kennst Du eine Stadt, in der Du innerhalb von 30 Minuten von der Fußgängerzone bis ins Hochgebirge auf 2.300 Metern Höhe kommst?

Fragt man Innsbrucker, was ihre Stadt ausmacht, dann hört man unisono: die Überschaubarkeit, die Beschaulichkeit und das perfekte Outdoor-Bergsportprogramm, das direkt vor der Haustür beginnt. Kurze Wege vom Büro zum Berg. Für viele ist die Landeshauptstadt eigentlich nur ein etwas zu groß geratenes Dorf. Ein Bergsteigerdorf in XXL-Format, um genauer zu sein.

Vom Bürostuhl aufs Mountainbike

Ein Innsbrucker dreht nach der Arbeit gerne noch eine Mountainbike-Tour, unternimmt eine kleine Wanderung, absolviert ein Trailrunning-Programm oder powert sich im City-Klettergebiet aus. Der Büro-Dresscode lautet entsprechend: Schick mit Funktion, damit zwischen Work und Workout keine Zeit verloren geht. Urban Outdoor in Reinform.

Du willst Innsbruck mit seinem Facettenreichtum erleben? Wir haben für Dich 4 Innsbruck-Erlebnisse zusammengestellt, die garantiert alpin-urbanen Lifestyle sorgen. Was ist Dein Favorit?

#1 City to Summit
Die wahrscheinlich kürzeste Wanderung der Welt

Aussicht Seegrube
Aussicht Seegrube | © www.guentheregger.at

Nur ein Citytrip ist nichts für Dich? Du brauchst zwischen Museen-Rallye, Einkaufsbummel und Café-Hopping eine Bergzeit? In Innsbruck kein Problem! Vom „Goldenen Dachl“, dem Wahrzeichen der Stadt, sind es nur 5 Minuten zu Fuß zur Talstation der Nordkettenbahnen. Wer möchte, kann den Weg zur Bahn noch kulturell aufpeppen und über den schmucken Domplatz laufen oder am kaiserlichen Prachtbau der Hofburg vorbeiflanieren. Kultur to go, sozusagen. Architektonisch erwähnenswert sind darüber hinaus auch noch die futuristisch anmutenden Nordketten-Stationen der 2016 verstorbenen Star-Architektin Zaha Hadid.

Wissen to go: Die aus dem Irak stammende Architektin, Architekturprofessorin und Designerin erhielt als erste Frau 2004 den Pritzker-Architektur-Preis, die bedeutendste Auszeichnung in der Architektur. Ihr Stil wird als fließend oder kinetisch bezeichnet – was so viel bedeutet wie „auf der Bewegung basierend“ …

… die Bewegung bedeutet in Deinem Fall: es geht nach oben, zum Ausgangspunkt der wahrscheinlich kürzesten Wanderung der Welt.

Von der Hungerburgbahn zur Hafelekarspitze

Hungerburgbahn-Station von innen
Hungerburgbahn-Station von innen | © www.guentheregger.at

Mit der Hungerburgbahn fährst Du in der ersten Etappe in den gleichnamigen Ortsteil, der hoch über Innsbruck liegt. Von hier schwebst Du mit der Seilbahn bis zur Seegrube auf knapp 1.900 Metern Höhe. Auf der dritten und letzten Etappe überwindest Du weitere 350 Höhenmeter und stehst auf dem Hafelekar inmitten der hochalpinen Bergwelt. Hier startet Deine Wanderung.

In gut 15 Minuten steigst Du 65 Höhenmeter unschwer auf die 2.334 Meter hohe Hafelekarspitze und hast Dein Wanderziel erreicht. Das Panorama ist überwältigend und präsentiert Dir zur Nordseite den Naturpark Karwendel mit seinen schroffen Bergzacken. Nach Süden liegt Dir das breite Inntal zu Füßen, samt grünschimmerndem Fluss. Bergblick-gestärkt kannst Du nun wieder den Weg zurück in die City antreten.

Tipp: Einkehrschwung auf der Seegrube setzen und den atemberaubenden Blick auf die Stadt genießen.

Wanderinfos: 30 Minuten Gehzeit von der Hafelekar-Bergstation bis zum gleichnamigen Gipfel. 65 Höhenmeter bergauf und -ab. 1.500 Meter Streckenlänge.

#2: Innsbruck-Treck
Fünf Gebirgsstöcke in 7 Tagen rund um eine Stadt

Die Sonnenstrahlen erwärmen das Karwendelgebirge
Die Sonnenstrahlen erwärmen das Karwendelgebirge | © www.guentheregger.at

Mieminger Kette, Patscherkofel, Naturpark Karwendel, Kalkkögel, Sellraintal, Stubaier Alpen: klingende Namen, die sich alle um Tirols Hauptstadt aufreihen und die mit ihren Gipfeln und Tälern, Almwiesen und Bergdorf-Schönheiten verzaubern.

Auf dem Innsbruck-Trek kannst Du all das erleben – entweder als geführte Tour oder individuell. Dein Gepäck wird von Etappenziel zu Etappenziel transportiert, sodass Du Dich ganz aufs Wesentliche konzentrieren kannst: die Natur beim Wandern genießen. Los geht der Trek direkt am Goldenen Dachl inmitten der City. Von hier führt Dich der Weg ins Karwendelgebirge. Über die herrlichen Lärchenwiesen wanderst Du ins Kühtai, in den Stubaier Alpen und weiter in die Axamer Lizum.

Dein Weg führt Dich durch die Bergsteigerdörfer St. Sigmund und Gries im Sellraintal. In der Axamer Lizum genießt Du einen Traumblick in die Kalkkögel. Die letzte Wanderetappe verläuft über den Zirbenweg am Patscherkofel zurück in die City von Innsbruck.

Tipp: Lass den Trek Revue passieren, während Du, wieder in der City angekommen, einen „Sommerspritz“ genießt. Beispielsweise im Café Manna in der Maria-Theresia-Straße.

Wanderinfos: Mehr Informationen zum Innsbruck-Trek und weiteren tollen mehrtägigen Bergtouren rund um Innsbruck findest Du hier.

Outfit-Tipp: Mit der OUTLEISURE-Bekleidung von Schöffel bist Du jederzeit richtig gekleidet. Egal, ob beim Startpunkt in der City, unterwegs auf Tour oder abends im Hotelrestaurant der 3-Sterne-Hotels, die für Dich reserviert sind:

#3 City to Climb
Bei der Kletter-WM die Profis hautnah erleben

Innsbruck ist für Groß und Klein ein Kletterparadies | © Innsbruck Tourismus
Innsbruck ist für Groß und Klein ein Kletterparadies | © Innsbruck Tourismus

Vom 6. – 16. September treffen sich in Innsbruck die weltbesten Kletterer bei der Kletter-WM in den Disziplinen Lead, Bouldern, Speed und Olympic Combined.

Der faszinierende Sport geht 2020 erstmalig bei den olympischen Sommerspielen in Tokyo an den Start. In Innsbruck kannst Du live dabei sein, wenn die Kletterelite erstmalig die olympische Kletterdisziplin „Olympic Combined“ zeigt und bei diesem Kletter-Dreikampf um wertvolle Punkte kämpft!

Wissen to go: Beim Kletter-Dreikampf müssen die Athleten in den Disziplinen Lead (Vorstieg), Bouldern und Speed antreten. Die Ansprüche an die Athleten sind sehr fordernd: Während es beim Bouldern um Maximalkraft und Beweglichkeit geht, verlangen die beiden weiteren Disziplinen Schnelligkeit sowie eine perfekte Kraft-Ausdauer-Kombination. Bei den olympischen Sommerspielen 2020 in Tokyo werden in diesem Dreikampf-Format insgesamt sechs Medaillen vergeben.

Tipp: Während der WM-Zeit im September verwandelt sich der Innsbrucker Markplatz in ein „Climbers Paradise Village“. Der Ostberliner Sänger Fritz Kalkbrenner wird hier am Donnerstag, 6. September, die WM musikalisch eröffnen.

Wenn Du magst, kannst Du an einem der Hobby-Kletterwettbewerbe im Village selber mitmachen und Deine Kraft sowie Dein Klettergeschick unter Beweis stellen.

City to Climb für alle: Der Höttinger Steinbruch ist DAS Stadt-Klettergebiet in Innsbruck. Die Touren im Konglomerat-Gestein sind nicht ohne. Einsteigen solltest Du nur, wenn Du ein routinierter Kletterer oder eine routinierte Kletterin bist und über Vorstiegserfahrungen verfügst. Das Kult-Klettergebiet erreichst Du von der Stadt in ca. 30 Minuten zu Fuß.

Wie Du zum Höttinger Steinbruch kommst und welche Routen in welchen Schwierigkeiten zur Verfügung stehen, findest Du hier.

#4 Natur und Kultur
24 Stunden in Innsbruck

Innsbruck im Sommer
Innsbruck im Sommer | © www.guentheregger.at

Schon auf den ersten Blick wirst Du das faszinierende Zusammenspiel von Natur und Kultur in Innsbruck erkennen. Die mächtige Nordkette, die mit ihren Bergzacken wie Zinnsoldaten über die Stadt wacht, welche mit ihrem Meer an Häuserdächern, Türmen und Prachtbauten ein faszinierendes Gegenspiel darstellt. Du willst Innsbruck erleben, hast aber nur einen Tag Zeit? Dann haben wir für Dich den ultimativen 24-Stunden-Innsbruck-Erlebnistag zusammengestellt:

10 Uhr: Du startest mit einem Stadtspaziergang durch die Innsbrucker Altstadt. Los geht’s vor dem Goldenen Dachl, von hier schlenderst Du durch die gotischen Laubengänge Richtung Maria-Theresia-Straße – der Prachtstraße schlechthin.

Auf der Prachtstraße mit ihren barocken und klassizistischen Palais angekommen, wird es Zeit für einen „Großen Braunen“ in einem der vielen Cafés, die bei schönem Wetter ihre Tische und Stühle auf der Fußgängerzone aufbauen. Nach dem Koffein-Kick und vor der Hofkirche bleibt noch Zeit für einen kurzen Besuch des Kaufhaus Tyrol.

Wissen to go: Als Kaiser Maximilian I. um 1500 das Goldene Dachl mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln decken ließ, diente es als Logenplatz für Ritterturniere.

11.45 Uhr: Vom Stadtturm aus erlebst Du die Dächer der Altstadt und genießt eine herrliche Aussicht. Wieder auf dem Boden zurück geht es weiter in die Hofkirche. Dort kannst Du die 28 überlebensgroßen Bronzefiguren betrachten, die um das leere Grabmal Kaiser Maximilians I. stehen – einem der großartigsten Kaisergräber Europas.

Wissen to go: Die kaiserliche Hofburg gleich nebenan, zählt, neben der Wiener Hofburg und dem Schloss Schönbrunn, zu den drei bedeutendsten Kulturbauten Österreichs.

13 Uhr:  Mit den Nordkettenbahnen geht es quasi ab Stadtmitte rauf in die Berge. Die Nordkettenbahn liegt nur 5 Minuten vom Goldenen Dachl entfernt. Die Talstation selbst ist auch ein Foto wert, ist sie doch von der Star-Architektin Zaha Hadid entworfen worden. Über zwei Etappen geht es von hier auf die Seegrube (1.900 m). Bei Sonnenschein solltest Du Dein Mittagessen auf der Terrasse genießen, samt herrlichem Blick auf die City.

14.30 Uhr: Auf dem Weg zurück in die City kannst Du einen Stopp beim Innsbrucker Alpenzoo machen und hautnah Steinbock & Co. erleben. Alternativ fährst Du gleich wieder bis nach Innsbruck und weiter mit dem Sightseeing-Bus kostenlos zum Schloss Ambras. Einen Spaziergang durch den Park mit seinem Renaissance-Kräutergarten, der im Sommer betörend würzig duftet, solltest Du Dir fast nicht entgehen lassen.

Das Schloss Ambras liegt im Süden von Innsbruck
Das Schloss Ambras liegt im Süden von Innsbruck | © Anibal Trejo

Wissen to go: Schloss Ambras, auf einer Anhöhe im Süden Innsbrucks gelegen, ist es der steingewordene Liebesbeweis des Habsburgers Erzherzogs Ferdinand II. Er hat es damals für seine bürgerliche Frau Philippine Welser bauen lassen.

17 Uhr: Sundowner-Zeit am Inn. Mit kühlen Getränken und Sonnenbrille geht es an die Inn-Promenade: Auf das grüne Wasser gucken und den Tag Revue passieren lassen. Auf der Promenade treffen sich die Innsbrucker bei schönem Wetter und lassen südländisches Urlaubsflair aufkommen.
Alternativ: Chillen im Hofgarten und dem bunten Treiben von der Wiese aus zuschauen. Mitunter hat man das Glück und kann Stegreif-Theatergruppen erleben – ein Hauch Großstadt-Flair á la New York, Central Park …

20 Uhr: Nach einer Dusche und gut gestärkt geht es ins Casino Innsbruck. Wenn Du die Innsbruck Card hast, bekommst Du Willkommensdrink und Begrüßungsjeton beim Eintritt kostenfrei dazu.

Tipp: An einem schönen Sommerabend empfehlen wir Dir das Restaurant Lichtblick. Im 7. Stock der Rathausgalerien zusammen mit der nebenan gelegenen 360° Bar – ein echtes Sommer-City-Highlight. Unbedingt Tisch frühzeitig reservieren!

Eine Übersicht an Restaurants findest Du hier.

Mit Schöffel unterwegs in Innsbruck

Outleisure-Wochenende

Auch wir haben Innsbruck und seiner Bergwelt natürlich schon einen Besuch abgestattet. 24 Teilnehmer zwischen 26 – 45 Jahren waren die glücklichen Gewinner unseres „Outleisure Weekends Innsbruck“ in diesem Sommer. Die perfekte Bekleidung dafür steuerten wir natürlich auch bei: Ausgerüstet mit den Outleisure- und Active-Outfits von Schöffel widmeten sich die Teilnehmer ganz unserem Motto „Ich bin raus“.

Als Unterkunft diente das Ferienparadies Natterer See. Die Gewinner waren von den Glamping-Unterkünften in Woodlodges restlos begeistert.

Der erste Tag stand dann ganz im Zeichen von Outleisure: Nach einer kleinen Einführung durch unsere Guides startete die Mountain-E-Bike-Tour durch herrliches Waldgebiet Richtung Innsbruck.

Während die eine Hälfte der Gruppe mit Alex vom Tourismusverband Innsbruck noch eine kleine Stadtführung durch die Altstadt drehte, machte sich der Rest der Gruppe direkt auf den Weg zur Rooftop-Bar im Adlers. Der Blick von hier über die Stadt und entlang der Nordkette ist atemberaubend. Der Abend endete mit einem leckeren BBQ mit Blick in die Berge.

Am zweiten Tag standen die Zeichen dann auf Schöffel Active: Mit sechs Volvo XC 60 ging es in einer Volvo-Experience-Probefahrt zum Parkplatz Axamer Lizum, dem Ausgangspunkt der Wanderungen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen und begleitet von insgesamt drei Bergführern ging es für die eine Gruppe auf die 2.403 Meter hohe Nockspitze. Insgesamt mussten fast 900 Höhenmeter auf der anspruchsvollen Tour bewältigt werden. Belohnt wurden die Teilnehmer mit einem grandiosen Blick in die Stubaier Alpen und nach Innsbruck.

Die Genusstour hingegen ging auf das 1.982 Meter hohe Birgitzköpfl. Am Birgitzköpflhaus trafen sich dann beide Gruppen wieder und steuerten gemeinsam zur Birgitzer Alm.

Wieder zurück auf dem Campingplatz am Natterer See gab es auf der Sonnenterrasse noch Kaffee und Kuchen für alle – in gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die glücklichen Teilnehmer über die Erlebnisse der beiden Tage aus.

Weitere Eindrücke vom Outleisure-Wochenende in Innsbruck und Umgebung bekommst Du hier:

Titelbild: ©  ilolab / fotolia