Jetzt mit unseren neun Tipps vermeiden, dass der Handy Akku schnell leer ist: Das Handy ist mittlerweile ständiger Begleiter in allen Lebenslagen und speziell am Berg essentiell. Abgesehen vom durchaus optionalen Gipfel-Selfie hat das Telefon hier eine unumstritten sinnvolle Funktion: Der Notruf im Unglücksfall. Dafür sollte der Akku aber auf keinen Fall leer sein! Wir haben neun Tipps für dich, wie dein Akku länger hält.

Handy Akku schnell leer? So hält er länger!

Digitale Wanderkarten inkl. Routing, das Gipfel-Selfie oder Instagram: Es gibt viele Möglichkeiten, das Handy beim wandern zu nutzen. Allen gemeinsam jedoch ist, dass sie den Handy Akku strapazieren. Wem allerdings in einer Notfallsituation im Gelände der Saft ausgeht, der kann sich unter Umständen ganz schön in Gefahr bringen. Deswegen ist es wichtig, den Handy-Akku bestmöglich zu schonen.

Das gilt natürlich ganz besonders auf Mehrtageswanderungen und in Gebieten, in welchen Stromversorgung eher Mangelware ist und du ggf. länger unterwegs bist, bevor du auf Hilfe triffst.

Wie du auch ohne Steckdose längere Zeit über Akku verfügst, das haben wir hier für dich zusammengefasst:

1. Kälte und Hitze vermeiden

Handy-Akkus sind in der Regel für normale Temperaturen ausgelegt. Sie funktionieren am Besten zwischen ca. 5 und 25°C, die ideale Temperatur liegt bei rund 20°C. Bei kälteren Außentemperaturen solltest du das Handy also nah am Körper tragen. Aber Achtung: mindestens 30 cm vom LVS-Gerät entfernt aufbewahren, da sonst die Frequenz gestört werden könnte. Eine isolierende Schutzhülle hilft zusätzlich.

Auch große Hitze kann das Handy bzw. dem Akku zusetzen, manche Geräte schalten sich dann einfach aus. Achte darauf, das Handy nicht lange in der prallen Sonne liegen zu lassen.

2. Nutze den Flugzeugmodus

Schalte dein Handy in den Flugzeugmodus, wenn es nicht gebraucht wird. Ansonsten sucht das Gerät permanent nach einem Signal. Ein großer Akkufresser! Vor allem, wenn du viel in entlegenen Gebieten unterwegs bist. Bist du nicht im Flugzeugmodus, so deaktiviere zumindest die Hintergrundsynchronisation und automatischen Updates deiner Apps.

3. Beende nicht genutzte Apps

Apropos Apps: Soweit möglich, solltest du bei viel genutzten Apps auf die Premium-Version zurückgreifen: Wenn die Wetter-App haufenweise Werbung mitladen muss, braucht das Daten und somit auch Strom. Außerdem: Wenn Apps nicht mehr aktiv genutzt werden, sollten sie richtig geschlossen werden. In den meisten Smartphones findet sich eine Übersicht der aktiven Apps, welche die Kontrolle über die Programme erleichtert.

4. Reduziere die Display-Helligkeit

Reduziere die Display-Helligkeit und aktiviere das Display immer nur so lange, wie nötig. Außerdem hilft es, einen dunklen Displayhintergrund zu wählen, da schwarze Pixel entgegen bunt leuchtenden Pixeln deaktiviert werden und somit weniger Akku verbrauchen. Damit das Smartphone nach dem Weglegen nicht unnötig Strom verbraucht, kannst du den Display-Timeout anpassen. Das ist das Ausschalten des Bildschirms nach einer von dir definierten Zeit, wenn dein Handy nicht mehr genutzt wird.

5. Verwende Energiesparmodus

© Maridav / Fotolia.com

Verwende den systemeigenen Energiesparmodus/Stromsparmodus deines Handys, um den Akku zu schonen. Zusätzlich gibt es dafür natürlich auch spezialisierte Apps: Die kleinen Stromsparhilfen sorgen mit automatisierten Einstellungen dafür, dass der Akku möglichst lange hält und können oft auch standortbezogen programmiert werden.

6. Nimm dir Strom mit

Bist du auf längeren Touren oder gar auf Mehrtageswanderungen unterwegs? Ist dein Handy-Akku bereits ein bisschen altersschwach? Oder benutzt du eine digitale Wanderkarte mit Routing?

Dann solltest du zusätzlich ein bisschen Strom einpacken: Sogenannte Akkupacks oder Powerbanks sind schon ab ca. 25 € zu haben, lassen sich einfach per USB anschließen und liefern dir zusätzliche Smartphone-Energie für viele Stunden.

7. Reduziere haptisches Feedback

Haptisches Feedback, wie die Vibrationsfunktion oder auch Tonsignale unterstützen zwar das Nutzererlebnis, verursachen jedoch einen schnellen Stromverlust. Da das Smartphone auf dem Berg nur eine Hintergrund- bzw. Notfallrolle spielt, kann auf das ständige Klingeln sowieso verzichtet werden! Zusätzlich kannst du auch Push-Nachrichten von Apps abschalten, diese verursachen i.d.R. ebenfalls Vibrationen.

8. Wähle das Netz

Schalte aktiv auf 2G / GSM um und schalte Datenverbindung, WLAN, Bluetooth und GPS aus, sofern du diese Funktionen nicht benötigst.  Insbesondere Ortungsdienste erfordern ein hohes Datenvolumen und sorgen für die schnelle Entladung des Smartphones.

9. Akku richtig laden

Um die Laufzeit des Smartphone-Akkus zu schonen, solltest du grundsätzlich auf die richtige Vorgehensweise beim Laden achten. Denn der Mythos, das Smartphone müsse erst bei vollständiger Entladung wieder an das Ladekabel angeschlossen werden, ist mittlerweile längst überholt. Bei den neueren Smartphones gilt: Den Ladestand für die optimale Leistungsfähigkeit des Akkus stets zwischen 20 und 80 Prozent halten.

Generell empfehlen wir natürlich: Das Handy möglichst viel weggesteckt lassen, um zu vermeiden, dass der Handy Akku schnell leer ist. Wir behaupten einfach mal: Wer weniger auf sein Display schaut, richtet seinen Fokus mehr auf die Natur um einen herum. Man erlebt die beeindruckende Bergwelt mit allen Sinnen und wird das Raus-Sein sinnlicher genießen. Und hat dann im Ernstfall zudem noch genügend Akku für einen Notruf.

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