Er steht in der Atacama-Wüste, ist der höchste Berg von Chile und wegen seiner Wetterlaunen gefürchtet: der Ojos del Salado, mit 6893 Metern zugleich der höchste aktive Vulkan der Erde. Vier Deutsche haben Anfang des Jahres versucht, ihn als erste Menschen mit E-Bikes zu bezwingen. Der SWR zeigt ihr Abenteuer in einer TV-Dokumentation. Und auch Schöffel hat die vier bei ihrem Rekordversuch begleitet.

Mit dem E-Bike auf den „Schneeberg“

„Es ist unglaublich anstrengend, keine fünf Meter bekommen wir das Rad am Stück bewegt, um anschließend wieder zu verschnaufen. Die Schuhe graben sich teils tief in den Schnee oder in das lose Geröll. Immer wieder rutschen wir mehrere Fußlängen abwärts, verkeilen die Schuhe erneut und drücken uns mit aller Kraft ab. So geht es 20 cm weiter nach vorne …“

So schildert Expeditionsleiter und Fotograf Mike Fuchs die letzte Etappe zum Gipfel. Seit sechs Tagen sitzt er mit seinen Kumpels Sebastian, Pitt und Jörg im Sattel. Von 0 auf fast 7000 Meter über Meeresspiegel sind sie mit ihren vollgefederten Spezial-E-Bikes geradelt. Vom Pazifik in die dünne Höhenluft der Atacama-Wüste und bis an die Flanken des Nevado Ojos del Salado.

Der „Schneeberg der Salzaugen“ – damit sind umliegende Salzseen gemeint – macht seinem Namen alle Ehre. Mitten im südamerikanischen Sommer liegt in der Höhe teils knietiefer Schnee. Also wuchten die vier ihre E-Bikes schiebend in Richtung Gipfel, zuweilen tragen sie die Räder auch. Besonders Pitt hat zu kämpfen. Er ist Typ-1-Diabetiker und muss laufend auf seine Insulin-Werte achten.

Extremes Wetter erfordert extrem gute Bekleidung

Nicht nur die Männer, auch ihre Ausrüstung vollbringt Höchstleistung. Die E-Bike-Expedition führt von Bade-Temperaturen am Meer über Wüstenhitze bis in die Eiseskälte des Gipfels. Heftige Gewitter mit Hagel und Graupel wechseln binnen Minuten mit gleißender Sonne und sengender Luft. Bei derartigen Temperaturschwankungen bewährt sich das Zwiebelprinzip, also mehrere Schichten Bekleidung, die je nach Bedarf aus- und angezogen werden. Die Schöffel ZipIn! Bekleidung ermöglicht einen schnellen Wechsel und ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Lagen.

„Wir haben uns bewusst für Schöffel entschieden, weil die Kleidung uns auf dem weiten Weg auf den Berg und vor allem am Berg schützen sollte“, erklärt Mike. „Die verschiedenen Teile waren sehr gut auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. […] Auch das ZipIn! Prinzip hat da wunderbar gepasst. Das Material war robust, abriebfest, dicht – einfach hochwertig. So konnten wir uns unbeschwert dem Erleben der Situation, der Landschaft, dem Team hingeben! Eine einmalige Erfahrung!“

Akklimatisierung mit Pannen

Die erste Januarhälfte nutzten die vier für die Akklimatisierung. Dabei lief einiges schief – oder gar nicht mehr: Das Begleitauto machte auf 5200 Metern schlapp. Mit Fahrradwerkzeug zerlegten die vier den halben Motor des Pick-ups. Erst kurz vor einer heranziehenden Schneefront bekamen sie ihn wieder flott.

Der Elektroantrieb der Fahrräder kommt mit der trockenen Höhenluft der Atacama-Wüste besser zurecht. Ohne Probleme funktioniert der eingebaute Rückenwind.

Durch trockene Hitze und eisige Kälte

Zwischen den Etappen ihrer Rekordfahrt verbringen die vier Abenteurer die kalten Nächte im Zelt oder unter freiem Himmel. Bis zu 130 Kilometer und 2500 Höhenmeter am Tag radeln sie ihrem Ziel entgegen. Bei manchmal 44 Grad ohne jeden Schatten in der trockensten Wüste der Erde. Je näher sie dem Bergfuß des Ojos del Salado kommen, desto unwirklicher wird die Landschaft. Eine karge Hochebene in allen erdenklichen Erdtönen.

Doch am höchsten Lager, auf fast 6000 Metern, beginnt es kräftig zu schneien. Sebastian und Mike helfen einem Bergsteiger, der vom Schnee und Gewitter überrascht wurde. Sie schleppen den entkräfteten Mann ins Lager und retten ihm damit wohl das Leben. Und diesen gefährlichen Berg wollen die E-Biker am nächsten Morgen selbst erklimmen…

Dunkle Wolken am Horizont

Der Gipfeltag beginnt sonnig. Aber die Kälte in den verschneiten Flanken ist unerbittlich. Trotz der übermenschlichen Anstrengung tragen die vier isolierte Hosen und Daunenjacken. Gegen Mittag, knapp 600 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, ziehen erneut dunkle Wolken auf.

Ob der Gipfelsturm gelingt?

Das seht Ihr in der Mediathek des SWR-Fernsehen:

TV-Dokumentation: „Höhenrausch – E-Bike extrem auf den höchsten Vulkan der Erde“

 

Oder Ihr schaut auf dem Blog der vier Abenteurer vorbei.

Schicht für Schicht – das Zwiebelprinzip für Outdoor-Touren

Die vier Abenteurer der E-Bike-Expedition tragen First Layer aus Merino-Wolle. Diese Wolle des Merino-Schafs vereint gleich mehrere Vorteile: Sie kratzt aufgrund der geringen Faserdicke nicht, sie reguliert hervorragend Temperatur und Feuchtigkeit, schafft also auch bei intensiven Aktivitäten ein angenehmes Körperklima. Und im Gegensatz zu Kunstfaser müffelt Merino-Wäsche selbst nach mehrtägigem Tragen nicht. Das macht sie zur ersten Wahl auch auf Reisen. Zum Beispiel diese leichten T-Shirts aus der Sommerkollektion von Schöffel: Das T-Shirt Aurora für Damen und das T-Shirt Boise für Herren.

Als zweite Lage ist eine Fleece-Jacke ideal. Sie wärmt, macht jede Bewegung mit und gibt Schwitz-Feuchtigkeit schnell nach außen ab. Bei mittleren Temperaturen kann die Fleece-Jacke als äußerste Schicht getragen werden. Bei Kälte oder starkem Wind wird sie zum „Midlayer“, also zur mittleren Schicht unter einer Jacke. Perfekt, wenn das Fleece dann mit unserem ZipIn! Prinzip in die Außenjacke eingezippt werden kann. Wie zum Beispiel beim ZipIn! Fleece Tokio für Damen und beim ZipIn! Fleece Monaco für Herren.

Die äußere Schicht hängt vom Wetter ab. Bei mittleren Temperaturen und Wind sind Softshell-Jacken sehr angenehm. Sie tragen sich bequem, rascheln kaum und sind atmungsaktiv. Auch mit leichtem Niederschlag wie Nieselregen kommen Softshells gut klar. Absolutes Potenzial zum Lieblingsstück haben zum Beispiel unsere Softshells für Damen und Softshells für Herren.

Bei Kälte benötigt Ihr eine zusätzliche Isolationsschicht. Leichte und klein verpackbare Westen oder Jacken mit Kunstfaser-Isolierung (z.B. PrimaLoft) sind auch im Sommer wertvolle Begleiter. Bei der Rast am windigen Gipfel oder auf der Hüttenterrasse spenden sie eine Extraportion Wärme. Umso besser, wenn sie sich dank unserer ZipIn! Funktion in Außenjacken einzippen lassen. Wie die stylische Ventloft Jackets für Damen oder die farbenfrohe Ventloft Jackets für Herren.

Als Außenschicht bei mittlerem oder starkem Regen gibt es keine Alternative zu einer vollständig wasserdichten Jacke. Zu erkennen an wasserdichtem und atmungsaktivem Material (z.B. Schöffel Venturi), einer gut anpassbaren Kapuze und von innen verklebten Nähten. Für das perfekte Zusammenspiel mit darunter liegenden Bekleidungs-Schichten sorgt wieder unser ZipIn! Prinzip. Zum Beispiel bei der modernen ZipIn! Jacket Alyeska für Damen und der sportlichen ZipIn! Jacket Imphal für Herren.