Eine ganze Hütte mieten. Exklusiv. Nur für dich und deine Liebsten. Und dann: Die Ruhe hoch über dem Tal genießen. Von der Hütte direkt zum Wandern, Biken oder Klettern starten. Wir sagen dir wie und wann du am besten buchst, zeigen dir unterschiedliche Hüttentypen – von Romantik Hütte, Hütte mit Hund bis hin zu abgelegenen Hütten – und geben Tipps was bei einem Hüttenurlaub unbedingt ins Gepäck muss.

Du hast keine Lust mehr auf Pauschalurlaub im Hotel mit Standard-Büffet, festgelegten Essenszeiten und Erlebnisse aus dem Katalog. Eine große Alpenvereinshütte mit Schlaflager entspricht aber auch nicht deinen Urlaubsvorstellungen. Du willst eine Hütte für dich! Wo du den Tagesrhythmus bestimmst und selbst zum Erlebnismanager wirst. Klingt genau nach deinen Vorstellungen? Hier findest du alles Wichtige für deinen exklusiven Hüttenurlaub. Wir sagen dir wo du die tollsten Hütten findest, was du beim Buchen beachten solltest, welche Hütten es gibt und was unbedingt auf die Alm mit muss.


Kleine Hommage ans Hüttenleben – dem puren Luxus, ohne Luxus

Die Sehnsucht nach Natururlaub ohne Schnickschnack wächst in unserer Gesellschaft. | © fotolia.com / Patrick Daxenbichler

Aufstehen und frühstücken wann du willst, zu Abendessen essen, wenn du, oder deine Kinder hungrig sind, und nicht wenn es die Restaurantzeiten vorschreiben. Tagsüber die Natur erkunden. Zu Wanderungen oder Biketouren starten, Kletterfelsen erkunden – und das beste: du musst dafür keinen Meter mit dem Auto fahren. Du gehst einfach aus der Hütte und schon bist du mittendrin. Zum Chillen legst du dich in die Wiese, guckst in den Himmel und lässt dich vom gleichmäßigen Kuhglocken-Jazz einlullen, während fleißige Bienen um dich herum summen. Und an Regentagen? Ziehst du dir deine Regenjacke über und drehst trotzdem eine Runde. Oder du schürst das Feuer im Ofen und bereitest mal wieder für alle einen richtigen Sonntagsbraten zu. 

Packliste für deinen Hüttenurlaub

Diese besondere Stimmung, wenn nach getaner Kocharbeit das duftende Stück „Nostalgie“ auf der Tischmitte platziert wird, während im Ofen das Holz knackt, die Fensterscheiben langsam beschlagen und der Regen aufs Dach prasselt. Ein Stück Glück zum Genießen und sich Erinnern, vermischt mit Vorfreude auf den nächsten Tag, wenn die Sonne wieder strahlt und die noch regenfeuchten Almwiesen zum Leuchten bringt wie funkelnde Smaragde.

Wenn der Bergwald sich von Nebelschwaden befreit und die Kühe kleine Dampfwölkchen in den Himmel steigen lassen, weil sie es mollig kuhwarm haben. Alles das kannst du aus dem Hüttenfenster beobachten, mit einem Becher Tee in der Hand. Und an behaglichen Bergsommerabenden genießt du ein Glas Wein auf der Hüttenbank und lauscht dem Zirpen der Grillen. 
Selbstverständlich sitzt du abends mit den Kindern am Lagerfeuer, bei Stockbrot, Marshmallows oder Würstchen, die an selbstgeschnitzten Holzstecken aufgespießt über dem Feuer garen. Das einfache Leben zelebrieren: Purer Luxus, ganz ohne Luxus.


Hütten-Dresscode: diese Dinge gehören auf deine Packliste

Inmitten der Natur in der Hütte Urlaub machen ist im Trend. | © fotolia.com / Patrick Daxenbichler

Das Schönste an einem Hüttenurlaub: Du kannst den ganzen Tag in deinem Wohlfühl-Outfit verbringen, das dich warm hält, super bequem ist und sich angenehm auf der Haut anfühlt. Dicke Socken, ein kuscheliger Fleecepullover und eine bequeme Hose: Deine Keypieces für einen entspannten Berghüttenaufenthalt.

Welcher Fleecejacken-Typ bist du?

Und für die Aktivitäten untertags ist Funktion angesagt! Eine lange und eine kurze Hose, die jede Aktion mitmachen. Am besten aus einem atmungsaktiven, wasserabweisenden Material. Außerdem dürfen nicht fehlen: Funktionsunterwäsche, Shirts und Longsleeves. Ebenfalls schnelltrocknend und am Besten aus einem geruchsneutralisierendem Material wie es beispielsweise Merinowolle von Natur aus ist. Ein Sonnenhut und eine leichte Wärmemütze komplettieren die Hüttenbekleidung. Hier kannst du dich für deinen Hüttenaufenthalt ausstatten. 

Tipp: Clogs oder Gummistiefel einpacken: Denn, die kannst du vor der Hütte abstellen und bei Bedarf schnell hineinschlüpfen ohne langes zubinden und ohne dass du die große Zehe in die Zehensandale samt dicken Socken „reinfummeln“ musst.


Die Hüttentypen im Überblick

Behütet: diese Hütten liegen umgeben von Bergen in einem idyllischen Tal. | © iStock / TimHalstenbach

Wenn du eine Hütte mieten möchtest kannst du aus einem großen Angebot wählen. Nicht nur was die Regionen wie Allgäu, Oberbayern, Österreich oder Südtirol angehen, sondern auch wie groß die Hütte sein soll und welche Möglichkeiten sich drumherum befinden: Wanderwege, Bike-Strecken, Klettergebiete, ausgedehnte Almwiesen, schmucke Bergbauernhöfe, kristallklare Bergseen…
Bleibt noch die Frage mit wem du auf der Hütte einziehen willst: Zu zweit, mit Familie oder Freunden, oder mit dem Hund? Vielleicht möchtest du nicht auf den wöchentlichen Saunagang verzichten, oder dir den Fisch selbst angeln? Die Varianten sind mannigfaltig.

Wir haben hier die wichtigsten Hauptargumente zusammengestellt, nach denen viele online-Portale ihre Hüttenangebote sortiert haben:

  • Hütten für Familien
  • Hütten für Hundebesitzer
  • Hütten für Saunafans
  • Hütten für Zeit zu zweit
  • Hütten für Anglerfreunde

Wo buche ich meine Hütte?

Der einfachste Weg um schnell „offline“ zu gehen, ist online zu buchen. Hier haben sich in den letzten Jahren einige Anbieter auf Almhütten spezialisiert. Neben zahlreichen Bildern, die die Bergunterkünfte zeigen, bieten viele der Online-Plattformen allerhand Zusatzinformationen: von der Packliste, über die Bildanleitung wie man beispielsweise den Lampenstrumpf bei einer Gaslampe richtig wechselt, bis zu hin zu Hüttenrezepten, die garantiert allen schmecken.

Wir haben für dich 5 Online-Anbieter herausgepickt, aber bestimmt findest du bei deiner Recherche im Netz noch weitere Möglichkeiten.


Wie suche ich: Nach der Hütte oder nach der Region?

Sagen wir es mal so: Je nachdem: Wenn du besonderen Wert legst auf die Hütte, was sie dir und deinen Liebsten bieten soll; wenn der Familienhund nicht fehlen darf, oder die Sauna, oder der Holzofen, die Alleinlage etc. dann empfehlen wir erst den Hüttenkonfigurator zu befüllen und im zweiten Schritt die Region zu studieren, wo das persönliche Prachtexemplar liegt. Wenn dein Fokus auf einer Region liegt, oder auf einem sportlichen Hobby wie Bergsteigen, Klettern, Angeln oder Biken dann steht ganz klar zuerst die Region oder das Tal im Mittelpunkt – die Hütte wird dann entsprechend im zweiten Schritt dazu gefiltert.

Tipp für Bahnfahrer: Bei www.huettenland.com gibt es die neue Rubrik: „Urlaub mit der Bahn“.


Wann buche ich die Berghütte?

Der frühe Vogel bekommt die Hütte! Vor allem wenn du schulpflichtige Kinder hast, heißt es: schnell sein. Wenn du im Januar oder Februar für den Sommer buchst, hast du die besten Chancen dein Lieblingsobjekt zu bekommen. Last-Minute-Angebote gibt es hier weniger bis gar nicht, sprich auf Schnäppchenpreise warten, ist hier keine gute Option. Wenn du dir noch nicht sicher bist, gibt es auch noch später im Jahr Buchungschancen für ein Häuschen in den Bergen. Allerdings darfst du dann nicht mehr wählerisch sein.


Worauf muss ich bei einer Hütten Buchung achten?

Wenn Zahlung vor Ort gewünscht ist, frage vorab nach, ob du den Betrag in bar mitbringen musst, oder ob Kartenzahlung möglich ist. Außerdem für die Anreise Kontaktnummern von vor Ort ins Handy vorher einspeichern. Vielerorts gibt es in der Höhe noch kein bzw. nur schlechte Internetverbindung. Falls du beispielsweise auf 2000 Metern Höhe die Telefonnummer des Vermieters nur mal schnell online nachschauen willst, weil der Schlüssel zur Hüttentür nicht am ausgemachten Ort liegt, kann das zum Problem werden.

Wie kam der Berg zur Hütte? 

Um ein echtes Feeling von Abgeschiedenheit und offline-Modus zu bekommen, empfiehlt es sich einige Grundnahrungsmittel mitzubringen, die für ein paar Tage reichen. Mehl, Brot, Müsli, Getränke, Obst und Gemüse, das nicht leicht verderblich ist und möglicherweise auch ohne Kühlschrank nicht sofort welk wird. Bei Milch, Eiern und Käse kann man vorab fragen, ob es einen Direktverkauf am Ort gibt, oder man in der Hüttennachbarschaft bei einem Almhirten vorbeischauen kann. Nicht, dass man die H-Milch-Tüte mitbringt, wo keine 500 Meter nebenan die leckerste Heumilch zur Verfügung steht. Am besten nimmst du auch genügend Bargeld mit, denn in den urigen Wandergebieten ticken die Uhren glücklicherweise noch nicht so schnell wie im Alltag.

Es gibt auch Gipfelhütten, die du für deinen Urlaub mieten kannst. | © fotolia.com / Fabian

Bergurlaub Packliste: Wir empfehlen die Mitnahme von:

  • Taschenlampe, Stirnlampe (falls Gas oder Strom ausfällt)
  • Kerzen (für romantische Hüttenabende, oder siehe oben)
  • Feuerzeug (für den Grill, für die Kerzen, oder siehe Gas, Strom)
  • Powerbank (die vorab voll aufgeladen wurde)
  • Ohrstöpsel (nicht nur wildfremde Personen schnarchen …)
  • Karten- und Brettspiele (für die Gewöhnungsphase ohne TV-Gerät zu überleben)
  • Malbücher auch für Erwachsene (fürs Mantra – soll gut sein – oder siehe TV-Gerät und überleben)
  • Ein scharfes Messer (zum Schnitzen, oder für dicke Speckbrote etc.)
  • Toilettenpapier (sicher ist sicher)
  • Eine kleine Hausapotheke (ebenfalls sicher ist sicher)

Titelbild: © fotolia.com / nogreenabovetwothousend


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