Der Bergführer – Unterstützung vom Profi

Ihr habt noch keine Wander-Erfahrung in den Bergen und tendiert deshalb zum Bergführer? Oder Ihr fühlt Euch noch nicht zu 100% sicher am Berg? Erfahrung habt Ihr im flacheren Terrain, aber etwas höhere Lagen wären zur Abwechslung auch mal interessant? Es ist nicht immer leicht abzuschätzen, ob man eine Tour allein bewältigen kann oder lieber unter Anleitung eines Bergführers gehen sollte. Wir haben drei entscheidende Kriterien zusammengestellt, die Euch die Entscheidung erleichtern.

1. Subjektives Sicherheitsgefühl

Wer sich sicher und zuversichtlich fühlt, hat den ersten entscheidenden Grundstein für eine Tour ohne Bergführer gelegt. Wer bereits vor dem Vorhaben Zweifel hegt und sich die ein oder andere Hürde entlang der Route nicht gänzlich zutraut, sollte auf Nummer Sicher gehen und sich einen Bergführer nehmen. Natürlich stellt auch die richtige Bekleidung eine wichtige Grundvoraussetzung dar.

2. Verantwortung delegieren

Wer eine Wandertour ohne Bergführer bestreiten möchte, muss sich bewusst sein, dass dies mit einer gehörigen Portion Verantwortung einhergeht. Nebst körperlicher Eignung bedarf es ausreichender Ortskenntnisse beziehungsweise eines ausgeprägten Orientierungssinns zwecks Routenfindung. Nicht zuletzt kommt man in die Verlegenheit, schwerwiegende Entscheidung zu treffen, die angesichts von Wetterumschwüngen und/oder anderen unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftreten können. Mit einem Bergführer an der Seite kann man diese Pflichten delegieren, denn am Berg ist er dann dafür verantwortlich, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Heißt auch: Man hat mehr Zeit, um die Outdoor-Tour in vollen Zügen – und mit freiem Kopf – genießen zu können.

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3. Lernen und besser werden

Eine Tour im Vorfeld richtig einschätzen zu können heißt auch: sich selbst richtig einschätzen. Wer aber erst gar nicht weiß, was einen am Berg alles erwarten könnte, wird schwerlich die persönliche Eignung dazu abwägen können. Der Schlüssel liegt letztlich in einem langwierigen Lernprozess: Nur wer oft und viel am Berg unterwegs ist, wird verschiedene Situationen kennenlernen und erfahren, wie man damit souverän umzugehen hat. Verschiedene Ausbildungskurse können helfen, den Wissensstand aufzubessern. Aber auch geführte Touren helfen in der Anreicherung des Erfahrungsschatzes. Insofern sollte man nicht zögern, fachmännische Expertise in Anspruch zu nehmen. Man profitiert vom Wissen und der langjährigen Erfahrung versierter Experten. Und wie heißt es so schön? Man kann nie genug lernen und wissen.

Darum sollten wir öfter wandern gehen.

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